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Schwerlasthochregallager

 

Ausgangslage und Herausforderung

Edelstahlbehälter, in denen Flüssigkeiten angesetzt werden, wurden bei unserem deutschen Kunden bisher in dessen Fertigungshallen ohne System „in der Fläche“ abgestellt. Das Wiederauffinden und der Transport der Behälter zur Weiterverarbeitung war stets mühsam und zeitaufwendig.

Lösung

Gemeinsam mit unserem Kunden haben wir ein eingassiges Hochregallager inklusive Regalbediengerät konzipiert und umgesetzt. Dieses umfasst auch die vor- und nachgelagerte Fördertechnik zur Beschickung und Entsorgung des Regallagers.

Die einzulagernden Behälter werden vom Staplerfahrer auf einem Förderband am Rande des Hochregallagers abgesetzt. Anschließend werden die Behälter digital identifiziert und vermessen sowie vollautomatisch in das Hochregal eingelagert.

Die Auslagerung der Behälter nach definierten Reife- und Verweilzeiten erfolgt ebenfalls vollautomatisch nach Anforderung aus dem kundenseitigen SAP-System. Dabei stellt das System das Stückgut abteilungsbezogen an verschiedenen Auslagerplätzen zur Verfügung. Hier werden sie vom Stapler abgenommen und zur Weiterverarbeitung verbracht.

Der Lagerinhalt des Hochregals wird zwischen MSB-Steuerung und kundenseitigem SAP über eine Schnittstelle in Echtzeit abgeglichen und redundant vorgehalten. Aufgrund der hohen geforderten Verfügbarkeit ist ein Notbetrieb auch ohne SAP jederzeit möglich.